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Fast alle Unternehmen, die Finanzdienstleistungen anbieten, müssen von der BaFin autorisiert oder registriert sein. Diese Anforderung existiert, weil die Autorisierung direkt mit Ihrer Sicherheit verbunden ist. Wenn ein Finanzunternehmen von der BaFin zugelassen ist, bietet es Ihnen größeren Schutz im Schadensfall—Zugang zur Ombudsstelle und zum Einlagensicherungsfonds (bis €100.000). Mit einem nicht autorisierten Anbieter verlieren Sie beide Schutzmaßnahmen.
Geklonte Broker sind nicht autorisiert, aber Betrüger versuchen, Sie davon zu überzeugen. Sie verwenden oft den Namen und die Adresse eines echten Unternehmens oder kopieren die Registrierungsnummer. Geklonte Broker sind zum dominierenden Betrugsmodell in UK-Finanzdienstleistungen geworden, weil sie speziell dafür konzipiert sind, oberflächliche Autorisierungsprüfungen zu umgehen.
Die Betrüger geben Ihnen dann andere Kontaktdaten—eine andere Telefonnummer, E-Mail oder Bankverbindung—damit Sie ihnen statt dem echten Unternehmen Geld schicken.
### 1. Suchen Sie im BaFin-Register nach der Registrierungsnummer
Nutzen Sie das BaFin-Register, um zu überprüfen, ob ein Unternehmen zugelassen ist und für die gewünschte Dienstleistung lizenziert. Vergleichen Sie die im Register aufgeführten Kontaktdaten mit den Ihnen mitgeteilten Daten. Das Register listet alle Unternehmen und Personen auf, die regulierte Tätigkeiten ausüben und von der Behörde autorisiert wurden.
Die Suche nach Registrierungsnummer (nicht nur Firmennamen) ist zuverlässiger, da Namen leichter kopiert werden können.
### 2. Bestätigen Sie den Autorisierungsstatus und die Genehmigungen
Überprüfen Sie nach Auffinden des Unternehmens im Register drei Dinge:
### 3. Nutzen Sie weitere Verifikationsquellen
Wenn etwas nicht passt, stoppen Sie. Mit ständig ändernden Betrügertaktiken sollten Sie zusätzliche Überprüfungen durchführen. Verifizieren Sie die Unternehmensdetails auf der Website, bei den öffentlichen Registern.
Nach der Bestätigung der Regulierung sollten Sie verstehen, wofür Sie tatsächlich geschützt sind. In Deutschland sind Einlagen bis €100.000 pro Person und Institution durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Dies ist eine separate Schutzmaßnahme von der Kontoführung bei der Bank.
Die BaFin-Autorisierung ist keine optionale Überprüfung—sie ist das Fundament aller anderen Schutzmaßnahmen. Bevor Sie Geld einzahlen, überprüfen Sie das Unternehmen selbst im BaFin-Register. Verlassen Sie sich nicht auf die Behauptungen eines Brokers auf seiner eigenen Website oder in Marketingmaterialien.
Analyse, keine Anlageberatung.